Nach einem erfolgreichen Debüt im Jahr 2011 fand die Pohl-Position auch in diesem Jahr wieder statt. Als lokales Ereignis war die künstlerische Bespielung einer Straße ausgerichtet auf Besucher im Umfeld von Tiergarten-Süd, doch konnten bei etwa 1.500 Besuchern auch viele Kunstinteressierte aus ganz Berlin angesprochen werden. Durch die Unterstützung von Rundfunk und Presse  profitierten neben den Künstlern mit ihren Arbeiten auf der Pohlstraße auch die nahe liegenden Galerien von der guten Stimmung. Verschiedene Gastronomen luden die Flaneure  zum längeren Bleiben.

Neben den bekannten Wirkungen einer Ausstellung mit Zielpublikum Käufer sind durch den teilweise lokalen Charakter noch andere Nebenwirkungen angestrebt worden. Die kreative Veränderung des Kiezes hat in vielerlei Hinsicht eine Aufwertung zur Folge. Durch eine gemeinsame öffentliche Aktion lernten die zugewanderten Kunstaktiven das schon länger ansässige gewerbliche Umfeld des Stadtteils kennen und nützen.